Grundel angeln

Klein, aber köstlich

Unser Rezept gegen die Grundelplage

Selbst wenn im zeitigen Frühjahr mancherorts die Temperaturen noch recht eisig sind (und es manchem Fisch den Appetit verschlägt) – auf Grundeln ist beim Feedern stets Verlass!

Genau die richtige Größe! Grundeln besitzen einen hohen Fleischanteil und sind deshalb auch schon in Fingerlänge geeignet für die Küche.

Die Vorbereitungen für unser Festmahl sind denkbar einfach: Grundeln schuppen, den Bauch mit einem Schnitt vom Waidloch bis zur Kehle öffnen und in einem Rutsch die Kiemen samt Innereien entfernen. Kurz mit kaltem Wasser abspülen – fertig!

Nun legen wir die ausgenommenen Grundeln kurz in Zitronensaft ein und würzen sie anschließend von beiden Seiten mit Pfeffer und Salz. Bevor es ins heiße Öl geht, wenden wir die kleinen Gesellen in Mehl. So wird die Haut schön knusprig! Die Grundeln sind fertig, wenn sie einen goldgelben Farbton angenommen haben und beim Schwenken der Pfanne leicht "rascheln".

Als Beilage zu gebratenen Grundeln passen ausgezeichnet in Butter geschwenkte Polenta-Ecken, Erbsenpüree und ein pikanter Joghurt-Dip.

Es hat geschmeckt! Und das nächste Grundel-Essen ist schon in Planung.


Fotos: Bastian Gierth

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Grundel angeln
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