Anleitung zum Grinnerknoten

Grinner-Knoten

Top nicht nur für geflochtene Schnüre

Der Grinner ist der Knoten, den ich beim Angeln am häufigsten verwende. Vor allem für geflochtene Schnüre ist er meine Nummer eins, denn er bietet eine sehr hohe Knotenfestigkeit. Bis über 90 Prozent der ursprünglichen Tragkraft bleiben bei Geflochtener erhalten! Er lässt sich aber auch prima für dickere Monofile und störrisches Fluorocarbon einsetzen. Der Grinner wird vor allem zum Anknoten von Wirbeln und Haken gebraucht. Sein Einsatzgebiet reicht vom leichten Spinnfischen bis zum schweren Pilken in Norwegen. Kurz: ein absolut verlässlicher Knoten für alle Fälle, der auch noch sehr einfach zu binden ist – was will man mehr?

Anzeige
Anleitung: Grinner-Knoten

Zunächst die Schnur durch die Öse des Wirbels oder Hakens führen – bei Geflochtener und sehr dünner Monofiler am besten zweimal.

Grinner-Knoten für geflochtene Schnüre

Nun mit dem Schnurende einen Bogen zurück Richtung Wirbel schlagen.

Klasse Angelknoten: der Grinner-Knoten

Anschließend wird das Schnurende mehrmals durch den Bogen geführt und dabei um die parallel verlaufenden Schnurstränge gewickelt. Fünf Windungen sind das Minimum. Mit dünnen geflochtenen Schnüren solltest Du mindestens sieben Wicklungen legen. Mehr schaden nicht, solange sich der Knoten noch ordentlich zusammenzieht.

Der Grinnerknoten ist fast fertig

Die Wicklungen befeuchten, das Schnurende festhalten und den Grinner-Knoten langsam zuziehen. Dabei darauf achten, dass die Windungen schön sauber nebeneinander liegen. Zur Not ein bisschen korrigieren, indem Du die Windungen mit den Fingern an den gewünschten Platz schiebst.

Knoten für geflochtene Schnur

Zum Schluss noch einmal richtig kräftig zuziehen und das Ende kurz abschneiden – fertig ist Dein erster (und garantiert nicht letzter) Grinner-Knoten!


Foto: Tobias Norff / Illustration: Bastian Gierth

Anleitung zum Grinnerknoten
Dr. Catch Grinner-Knoten