Inchiku | Dr. Catch Lexikon

Inchikus sind pilkerähnlich Kunstköder, welche ursprünglich von Berufsfischern in Japan zum Snapperfang erfunden wurden. Sie bestehen aus einem einem länglichen, Bleikörper mit mittig angebrachten, freischwingenden Einzelhaken (sogenannten Assist-Hooks) an einem kurzen Stück Kevlar. Über diesen ist ein Gummioktopus und meist eine farbige Plastikperle angebracht. Oft werden die Einzelhaken auch mit Garnelen-Stückchen oder Tintenfisch-Streifen bestückt. Am häufigstent werden Inchiku Jigs vom Boot aus gefischt. Hierbei werden die Köder kontrolliert bis zum Grund absinken gelassen und dann recht konstant bis in mittlere und obere Wasserschichten eingeholt. Wer möchte kann auch kurze Stopps oder kleine Beschleunigungs-Phasen einbauen. Und auch wenn mit den tintenfischähnlichen Ködern hauptsächlich Meeresräuber überlistet werden, lassen sich Inchikus auch gut im Süßwasser auf Hecht, Barsch, Zander und sogar Waller zum Einsatz bringen.

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