Das Texas Rig funktioniert super auf Barsch

Was steckt hinter dem Texas Rig?

Hier findest Du Antworten!

Das Texas Rig ist eigentlich ein ganz alter Hut – zumindest in seiner Heimat, den USA. Entwickelt wurde es, um Gummiköder tiefer und auch zwischen Hindernissen anbieten zu können. Gedacht ist das T-Rig für Schwarzbarsche (Black Bass), es funktioniert aber auch hervorragend auf Flussbarsche und Zander. Ihr könnt es sehr variabel einsetzen, mit vielen verschiedenen Ködern, schnell oder in Zeitlupe. Gegenüber normalen Gummifischen am Jigkopf hat es einen entscheidenden Vorteil: Es lässt sich prima zwischen Seerosen, Astwerk und anderen Hindernissen fischen. Durch den „weedless" (krautfrei) montierten Köder bleibt die Hängergefahr sehr gering.

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Zubehör für die Texas Rig Montage
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Die Perlen sollten tatsächlich aus Glas sein, damit ein schön lautes Klacken entsteht, wenn das Blei auf die Perle trifft.

Fürs Texas Rig braucht Ihr nicht viel: Glasperlen, Bullet Weights (Patronenbleie), Gummistopper, Offset-Haken und Vorfachmaterial.

Aufbau des Texas Rigs
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Fischen wir zwischen Hindernissen, sollte der Stopper ganz an das Blei herangeschoben werden. Das verringert nochmals die Hängergefahr.

Das Texas Rig im Detail: Zunächst ziehen wir einen Gummistopper (1) auf die Vorfachschnur. Er bremst das frei auf der Schnur gleitende Bullet Weight (2), damit es beim Werfen und Absinken der Montage nicht allzu weit die Schnur hochrutscht. Die Glasperle (3) sorgt für den richtigen Sound. Bei jedem Zupfer trifft sie auf das Bleigewicht und erzeugt ein lautes Klacken. Hängersicher wird das Texas Rig durch den Offset-Haken (4).

Gummikrebse am Texas Rig

Am Texas Rig werden vor allem Krebsimitationen oder Gummiwürmer angeboten. Aber auch Gummiköder mit stärkerem Spiel, zum Beispiel Twister und Schaufelschwanzfischchen, kommen in Frage.

Gummiköder mit Auftrieb am Texas Rig

Gummiköder, die etwas Auftrieb haben, stehen besonders schön vom Grund ab und lassen auch in den Führungspausen verführerisch die Ärmchen, Scheren und Beinchen spielen. Darauf stehen Barsch und Zander!

Ein Platz für das Texas Rig
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Sollte das Texas Rig doch mal festhängen, nicht gleich Druck machen, sonst treibt Ihr den Haken richtig ins Holz. Probiert es lieber mit leichten Schüttelbewegungen der Rute. Meistens hat sich das Rig nur etwas verkeilt.

Da stehen bestimmt ein paar schöne Barsche! Mit dem Texas Rig könnt Ihr relativ gefahrlos zwischen den Ästen fischen.

Geräuschloses Texas Rig

Das Klackern der Glasperle soll die Aufmerksamkeit der Fische erregen. An schwierigen Tagen ist es Barsch & Co aber manchmal auch zu aufdringlich. Probiert es dann mal mit einer Gummiperle anstelle der lauten Glasperle.

Barsch auf Gummikrebs am Texas Rig

Ein ganz langsam über den Grund „gezitterter" Gummikrebs ließ diesen fetten Winterbarsch zuschnappen. Die Köderführung reicht beim Texas Rig von winzigen Hüpfern mit langen Pausen über größere Sprünge wie beim normalen Gummifischangeln bis hin zum einfachen Einkurbeln.

Kombination aus Carolina Rig und Texas Rig
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Wichtig ist an dieser Stelle ein stramm sitzender Gummistopper. Sonst rutscht der Stopper durch das Gewicht des Bleis beim Werfen ständig wieder runter.

Zum Schluss noch ein Tipp: Mit einem zusätzlichen Stopper vor der Glasperle könnt Ihr das Texas Rig blitzschnell in ein Carolina Rig verwandeln. Einfach den Stopper soweit hochschieben, bis der gewünschte Abstand zwischen Bullet Weight und Haken erreicht ist.


Fotos: Tobias Norff

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