Posenbox in 5 Minuten
Ein trauriger Anblick, den es zu vermeiden gilt. Lackschäden beeinträchtigen nicht nur die Optik, sondern auch die Funktion der Pose, denn über die beschädigte Oberfläche zieht die Pose Wasser. Häufig ist der gute Schwimmer damit ein Fall für den Müll.
Posenbox selber bauen
Die Hauptarbeit besteht vor allem darin, die richtigen Boxen zu finden. Ich erstand bei Amazon verschiedene, eigentlich für Pinsel und Malstifte gedachte Plastikboxen* – günstig im Dreierpack. Für die Fixierung der Posen bestellte ich dazu noch selbstklebendes Dichtband* aus 2,5 Zentimeter dickem Moosgummi.
Los geht's mit dem Zurechtschneiden des Dichtbandes. Für jede Box brauchen wir zwei Stücke, deren Länge etwa der Behälterbreite entspricht.
Bevor Du die Schutzfolie von der Klebeschicht ziehst und die Moosgummistücke einklebst, solltest Du Dir Gedanken machen, welche Posen die Box später aufnehmen soll. Das Dichtband klebt wirklich gut und lässt sich nachträglich kaum korrigieren.
Bewährte Platzierung: Zwei Moosgummiblöcke in der Mitte. So lassen sich die Posen später besonders platzsparend unterbringen.
Jetzt nur noch die Moosgummiblöcke mit dem Cuttermesser oder einer Schere rund einen Zentimeter tief mehrmals einschneiden – fertig ist die Posenbox!
Gut gesichert: Fixiert durch das Moosgummi und umgeben von hartem Plastik werden diese Posen beim Transport keinen Schaden mehr erleiden.
In die vier bis fünf Zentimeter schmalen Boxen passen zwar jeweils nur drei bauchige oder vier sehr schlanke Posen, aber genau das gefällt mir. Warum sollte ich eine riesige Posenkiste ans Wasser schleppen, wenn ich am Ende des Tages eh nur zwei Schwimmer einsetze? Und wenn ich doch mal mehr Auswahl benötige, stecke ich eben zwei oder drei der Posenboxen ein. Die sind schließlich schnell gebaut und gar nicht teuer.
Fotos: Tobias Norff (12), Holger Bente (1)
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