Blutknoten
Ganz einfach zwei Angelschnüre verbinden
Vor allem monofile Schnüre lassen sich mit dem Blutknoten schnell und sicher verbinden.
Bastian Gierth für Dr. Catch Stand: 24.10.2023
Auch beim Blutknoten gilt: Dünne Schnur erfordert mehr Wicklungen als dicke, damit sich der Knoten bei Belastung nicht aufzieht.
Die Schnüre, die Du verbinden möchtest, legst Du zunächst parallel. Dann wickelst Du die eine Schnur mindestens viermal um die andere. Mit welcher Du beginnst, ist dabei vollkommen egal.
Das Schnurende nun durch die Öffnung führen, die bei der ersten Wicklung entstanden ist. An diesem Punkt die Schnüre zwischen Daumen und Zeigefinger fixieren.
Sind die Schnüre unterschiedlich dick, kannst Du mit der dünneren mehr Wicklungen legen, um ein Aufziehen des Knotens zu verhindern.
Genauso machst Du es nun mit der zweiten Schnur. Wieder wickeln und das Ende dann durch dieselbe Öffnung stecken. Ganz wichtig: Das Ende jetzt von der entgegengesetzten Seite durchführen, sonst hät der Blutknoten nicht!
Der Blutknoten gleitet durch seine Form und die beiden abstehenden Enden nicht besonders gut durch die Rutenringe. Als Schlagschnur-Knoten eignet er sich daher weniger.
Die Wicklungen mit etwas Spucke befeuchten und langsam zuziehen. Anschließend die Enden kurz abschneiden – fertig ist der Blutknoten!
Fotos: Bastian Gierth / Illustration: Bastian Gierth
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